Neuwagen Mini
Mini ist ursprünglich eine Marke des der Austin Motor Company, die über mehrere Hersteller zu Rover und schlussendlich im Jahr 2001 zu BMW gefunden hat. Ursprünglich ein innovativer Kleinstwagen, entworfen von Sir Alec Issigonis für die British Motor Company, wurde Mini später zur eigenständigen Marke.
Die Übernahme des Markennamens gelang allerdings nur über einen Umweg. Nachdem BMW nämlich im Jahre 1994 verschiedene englische Marken, darunter Rover und Landrover einkaufte, begannen sich Probleme mit nachlassendem Absatz zu häufen. So kam es, dass Rover wieder abgestoßen und Mini behalten wurde.
Der Entwurf des neuen Mini war schon sehr weit fortgeschritten und die Produktion wurde in der Produktionsstätte des alten Mini, dem Morris-Werk Cowley in Oxford, angesiedelt. Hierfür musste die Produktion des Rover 75 nach Longbridge bei Birmingham verlagert werden. Das Werk heißt nun BMW Works Oxford genannt.
Die erste Generation unter BMWs Schirmherrschaft wurde im Jahr 2001 hergestellt. Erhältlich war der Mini in verschiedenen Ausstattungs- und Designvarianten.
Die neue Generation, seit 2006 zu haben, hat sich vom Design her nicht großartig verändert, ist dieses doch das Markenzeichen des Mini. Allerdings wurde der Neuwagen Mini für die Fußgängerzonen optimiert, damit er den strengeren Crash-Tests standhalten würde. Da die Proportionen durch eine Anhebung der Motorhaube entfremdet wurden, hat man vor der Frontscheibe ein 10 cm breites Kunststoffband eingefügt.
Startete der neue Mini anfangs mit zwei Modellen, sind seit 2007 nun vier erhältlich. Zu den Neuerungen gehören auch die wesentlich sparsameren Motoren. Diese sind übrigens als 1,4-1,6 Liter Benziner mit 70-128 kW und als 1,6 l R4 Diesel mit 80 kW erhältlich.
Auch bei der Ausstattung gibt es Veränderungen: So wurde erstmals die variable Innenraumbeleuchtung Ambilight mit angeboten, die für eine dezente und Akzente setzende Betonung einzelner Ausstattungselemente sorgt. Man kann zwischen neun Stoff-, Stoff/Leder- und Lederausstattungen wählen. Außerdem gibt es fünf verschiedene Interieuroberflächen.
Leider sind die Klimaanlage und die Sicherheitsausstattungen nicht serienmäßig, dafür kann man sie aber in zwei Ausstattungspaketen erhalten. Seit 2008 sind alle Minis zudem mit dem „BMW-Efficient-Dynamics“-System ausgestattet. Dieses enthält eine Start-Stopp-Automatik, eine Schaltpunktanzeige und eine Bremsenergie-Rückgewinnung.
Auch bei der Lenkung kann der Mini punkten. Diese ist linear und präzise. Zudem sind lange Strecken kein Problem, aufgrund der angenehmen Sitzposition in äußerst wohlgeformten Sitzen, sowie der butterweichen Federung und dem niedrigen Geräuschpegel.
Dieses System kommt in allen BMW-Vierzylindern zum Einsatz. Verbrauch und Emissionen lassen sich, laut BMW, so um bis zu 20 Prozent reduzieren.