Neuwagen Kia

Der koreanische Automobilhersteller Kia, gegründet 1944, ist erst seit wenigen Jahrzehnten auf dem deutschen Markt anzutreffen. 1993 erfolgte die Erschließung des hiesigen Automarkts. Infolge der Asienkriese Ende der 90er Jahre kam Kia zum Hyundaikonzern.
Momentan ist Kia bei den Kleinwagen mit dem  Picanto (seit 2004), bei den Kompaktwagen mit dem Rio (seit 200) und dem cee'd (seit 2006), in der Mittelklasse mit dem Magentis (seit 2001), in der oberen Mittelklasse mit dem Opirus (seit 2003), bei den SUV mit dem Sportage (seit 1994) und dem Borrego (seit 2008), in der Kompaktklasse mit dem Carens (seit 2000) und bei den Vans mit dem Carnival (seit 1999) auf dem internationalen Markt vertreten.

Kia selbst bewirbt den  Picanto als ein Auto mit frischem, sympatischem Design. Von außen wirke er kompakt, trotz alledem sei innen genug Platz. Hervorgehoben wird außerdem sein flinkes Fahren und sein sparsamer Kraftstoffverbrauch. Der 1,1 l Ottomotor bringt es auf eine Leistung von 48 kW, der 1,1 l Diesel auf 55 kW. Der Neuwagen Kia Picanto ist 3,5 m lang, 1,6 m breit und hat eine Höhe von 1,48 m. Sein Leergewicht liegt zwischen 0,929 und 1,119 t. Kia behauptet, das der Picanto der Wagen mit dem größten Innenraum innerhalb der Kleinwagen sei.
In Tests machte das Auto ein durchweg gute Figur. Überprüft wurden u.a. die Bremsen, das Fahrwerk, die Verarbeitung, das Material und das Raumangebot. Verglichen mit Konkurrenten seiner Klasse ist der Kia um einiges billiger, was auf eine aggresive Markteinführungsstrategie schließen lässt. Vom Aussehen her ist der Picanto an seine europäischen Mitstreiter angelehnt. Der Fünftürer erlaubt das einfache Benutzen der Rückbank ohne umständliches ein- und aussteigen.

Der Neuwagen Kia Opirus wird immer noch in seiner ersten Generation gebaut. Der nur mit einem 3,5 oder 3,8 l Ottomotor erhältliche Wagen mit einer Leistung von 149 bzw. 196 kW ist 4,98 m lang, 1,85 m breit, 1,49 m hoch, hat einen Radstand von 2,8 m und ein Leergewicht von 1,78 m. Nicht nur ist der Opira das größte Modell der von Kia produzierten PKW, sondern mit einem Preis von 39.900€ auch das teuerste. Optisch ähnelt das Fahrzeug einem Mercedes Fahrzeug, betrachtet man einmal den Kühlergrill und die vier Frontscheinwerfer. Die steil abfallende Heckscheibe mutet amerikanisch an.

Damit hatte der Opirus allerdings hierzulande noch keinen Erfolg, wenn der Deutsche schon Geld ausgibt, dann soll es schon ein einheimisches Auto aus dem Hause BMW, Audi oder Mercedes sein. Der Neuwagen Kia Opirus wird mit elektronischem Fahrwerk, ABS, elektronisch gesteuerte Bremskraftverteilung und einem Bremsassistenten verkauft. Nicht zu vergessen die Traktionskontrolle und das erstmals serienmäßig eingebaute ESP. Der Opirus hat eine Höchstgeschwindigkeit von 220 km/h. Den Modellen Peugeot 607, dem Renault Vel Satis, dem Lancia Thesi und dem Nissan Maxima soll er in Europa Marktanteile abjagen.

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