Neuwagen Fiat

Fiat (Fabbrica Italiana Automobili Torino) wurde 1899 in Turin gegründet und ist neben dem Automobilbau noch im Agrar- und Baumaschinensektor, im Industriefahrzeuge- und im Komponenten- sowie im Produktionssystemebau tätig, um nur einige Beispiele zu nennen. Momentan ist Fiat bei den Kleinstwagen mit dem Fiat 500 (seit 2007) und dem Panda (seit 1980), bei den Kleinwagen mit dem Punto (seit 1993), in der Kompaktklasse mit dem Bravo (seit 1995) und dem Linea (seit 2007), in der Mittelklasse mit dem Croma (seit 1984), bei den SUV mit dem Sedici,  bei den Kompaktvans mit dem Multipla (seit 1999), bei den Großlimousinen (seit 1994), bei den Hochdachkombis mit dem Dublo (seit 2001), bei den Kleintransportern mit dem Fiorino (seit 1977) und dem Ducato (seit 1981) vertreten.

Der Neuwagen Fiat Nuova 500 ist die Neuauflage des 1957 erstmals vom Band gelaufenen Fiat 500. Wie der Mini oder der Käfer ist er ein Produkt der Retrowelle. Der neue Fiat 500 ist 3,55 m lang und 1,63 m breit, 1,49 m hoch bei einem Radstand von 2,3 m. 0,865 – 0,98 t bringt der Elefantenrollschuh auf die Waage.
Mit seinen Kulleraugenscheinwerfern weckt er dieselben Reflexe wie bei einem Kleinkind. Während Fahrer und Beifahrer inzwischen mehr Platz als früher haben, müssen sich die Hinterbänkler nach wie vor zusammenkauern. Der zukünftige Besitzer kann zwischen zwölf Farben, drei Ausstattungslinien und 15 Farben für die Fahrgastzelle wählen. Doch damit nicht genug: neun Felgen und 19 Aufkleber für die Karosserie stehen zur Verfügung.

Die Fahrzeugbedienung ist reichlich mit runden und freundlichen Formen ausgestattet. Die Kopfstützen fallen klein und hart aus. Ablageflächen muss man lange suchen. Dafür kann die Sitzfläche des Beifahrers hochgeklappt werden. Darunter befindet sich ein Staufach. Die Tachoanzeige läuft um diejenige des Drehzahlmessers herum, so dass die Nadeln beim Betrachter irgendwann für Verwirrung sorgen.

Beim Anfahren verhält sich die Benzinervariante schwerfällig und lässt, wenn sie auf Touren gekommen ist, bald stark nach. Auf dem Gebiet der Sicherheit lässt sich der 500er nicht lumpen: insgesamt sieben Airbags (inklusive Knieairbag) hat er zu bieten. ESP und der Bremsassistent gehören leider nicht zur Grundausstattung.
Die Basisvariante ist mit elektrischer Servolenkung, elektrischen Fensterhebern, höhenverstellbaren Lenkrad, Zentralverriegelung und eletrisch verstellbaren Außenspiegeln versehen. Die Unterhaltungselektronik bietet ein Radio mit mp3-Funktion sowie einen CD-Spieler. Die Loungeversion ist außerdem mit manueller Klimaanlage, in Wagenfarbe lackierten Außenspiegeln und geteilter Rücksitzbank zu haben.

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